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ECSDPA - Europäischer Datenschutzpreis der Zivilgesellschaft

AEDH (European Association for the Defence of Human Rights) und EDRi (European Digital Rights) verleihen zum ersten Mal den Europäischen Datenschutzpreis ECSDPA (European Civil Society Data Protection Award). Der Award zielt auf die Auszeichnung viel versprechender Initiativen ab, die zur Sichtbarkeit und Effektivität des Rechts auf Privatsphäre und den Schutz personenbezogener Daten in Europa beitragen. Der Datenschutzpreis ECSDPA wird künftig jährlich als Beitrag der Europäischen Zivilgesellschaft zum Datenschutztag am 28. Januar vergeben.

Die Auszeichnung wird für Verdienste und Initiativen vergeben, die das öffentliche Bewusstsein stärken, zu kreativen und konstruktiven Beiträgen anspornen und den nutzbringenden Informationsaustausch auf allen Ebenen unterstützten, sei es im lokalen Umfeld, sei es auf gesamteuropäischer Ebene.

Einreichen können alle Nicht-Regierungsorganisationen, Gewerkschaften, gemeinnützige Institutionen und Vertreter der Zivilgesellschaft aus allen 47 Mitgliedsstaaten des Europarates. Die Gewinner des ECSDPA-Awards erhalten ein einwöchiges Lobbying Training in Brüssel. Reise- und Aufenthaltskosten werden ebenfalls gedeckt.

Der ECSDPA-Award ist der erste seiner Art und wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Law Science Technology & Society Research Group der Vrije Universiteit Brussel (LSTS/VUB) sowie des Flämisch-Niederländischen Hauses deBuren.

Weitere Informationen zum Award sowie zur Einreichung und zum Auswahlverfahren sind verfügbar unter:

Einreichschluss für Anträge / Nominierungen ist der 15. Januar 2010.
Anträge sind zu übermitteln an: nominations@ecsdpa.org
Kontaktadresse für weitere Information: contact@escdpa.org


Logo: Madrid Privacy Declaration

Globale Datenschutz Standards für eine globale Welt

Im Rahmen der Public Voice Konferenz in Madrid haben mehr als 200 internationale Datenschutzorganisationen und -Experten - darunter auch VIBE!AT - die Erklärung der Zivilgesellschaft "Globale Datenschutz Standards für eine globale Welt" verabschiedet.

Interessierte können die Erklärung noch bis zum 28.01.2010, den europäischen Tag des Datenschutzes, mit ihrer Unterschrift unterstützen.


Foto: Teilnehmer Roundtable

Wien, 01.12.2009: Vorratsdatenspeicherung: Jetzt wird's ernst!

Impulsreferate:

mit Statements von

Einleitende Worte & Diskussionsleitung: Erich Schweighofer (WZRI, UniWien, OCG) & Thomas Strohmaier, WZRI

Der Roundtable Vorratsdatenspeicherung & Datenschutz wird vom Wiener Zentrum für Rechtsinformatik gemeinsam mit der OCG Österreichische Computer Gesellschaft, Arbeitskreis Rechtsinformatik und der Arbeitsgruppe Rechtsinformatik, Universität Wien sowie dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte veranstaltet.

Update: Folien von Andreas Krisch (PDF, 736kB) - Folien der anderen Teilnehmer finden sich auf der Seite des WZRI


BigBrotherAwards 2009 Logo

BigBrotherAwards 2009

Die Preisträger:

Zum Nachhören von Radio Netwatcher.


EU Datenschutzkonferenz 2009 (19. - 20.05.2009)

Die Datenschutzkonferenz 2009 der Europäischen Kommission zum Thema "Personenbezogene Daten - größere Nutzung, größerer Schutz?" fand am 19. und 20. Mai in Brüssel statt. An eineinhalb Tagen wurde dort die Frage behandelt, welche Problembereiche aktuell im europäischen Datenschutz bestehen und welche Lösungsansätze hierfür künftig verfolgt werden sollen.

In seiner Eigenschaft als Präsident von European Digital Rights (EDRi) hat VIBE!AT-Obmann Andreas Krisch dort einen Vortrag zum Thema "Die Rolle der Wirtschaft und Personenbezogene Daten" gehalten. Dieser ist nun auf der Webseite der Europäischen Kommission als Webcast in deutscher Sprache mit englischer und französischer Übersetzung verfügbar.

Die weiteren Vorträge der EU Datenschuzkonferenz 2009 sind ebenfalls am Webcast-Portal der Europäischen Kommission abrufbar.

Vergangenes

Vergangenes

Archiv: 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999.

Mission Statement: Freiheit ohne Schikanen

Das Ziel von VIBE!AT ist es, zu einem mündigen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit dem Medium "Internet" zu ermuntern und gleichzeitig ein öffentliches Bewußtsein für von staatlicher Seite unternommene Versuche, diese Freiheiten übermäßig zu beschränken, (Kryptographiedebatte, Zensur und "Abhören" jeweils ohne richterliche Ermächtigung etc) zu schaffen. Wir sehen das Internet dabei keineswegs als rechtsfreien Raum: Ungeachtet allfälliger praktischer Schwierigkeiten behalten gesetzliche Bestimmungen ihre volle Anwendbarkeit - das gilt aber für Grundrechte und -freiheiten (Briefgeheimnis, Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit etc.) genauso wie für strafrechtliche Bestimmungen.

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zuletzt aktualisiert: Tuesday, 12-Jan-2010 11:00:26 CET